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Grundaspekte der Alterung


In der Gegenwart existieren viele Forschungen und Studien, die sich mit den Ursachen der Alterung und dem Alterszustand befassen. Die Alterung wird als unwiederbringlicher biologischer Prozess verstanden, welcher mit der Geburt beginnt. Die Länge des Lebens ist genetisch bedingt, d.h. am Prozess der Alterung beteiligen sich mehrere Faktoren. Man kann sagen, dass die Alterung ein natürlicher Prozess ist, der das ganze biologische, psychologische, soziale und geistliche Spektrum des Lebens eines Einzelwesens umfasst. Im Bezug auf die Grundkonzeptualisierung des Seniorenalters, können wir bei der Alterung drei Zugriffe festlegen:

  1. Alterung und biologisches Alter – biologische Änderungen der Struktur, Aussehens und Funktionierung des Organismus,
  2. Alterung und Kalenderalter – Festlegung der Altersgrenze von welcher wir über das Alter sprechen (üblich um 60-65 Lebensalter)
  3. Alterung und Sozialalter – Zusammenfassung der Änderungen sozialen Charakters, bzw. Sozialetappen eines Einzelnen, z.B. Abschluss der professionellen Kariere, Abgang in den Ruhestand verbunden mit Änderungen der Lebensweise, Zustand der Witwenschaft, Altersdiskriminierung u. ä.

Nichts dauert ewig, sowohl die Jugend, als auch das Leben eines Menschen. Alter und Tod sind Gesetze der Natur, man kann ihnen nicht entweichen oder diese zu verhindern. Die Alterung ist ein Prozess, Alter ist eine Lebensperiode. Die Alterung ist ein gesetzmäßiger biologischer Prozess, ihre Prävention ist nicht möglich und mit dem Alter zahlen wir für ein langes Leben. Die Alterung und das Alter gehören unter die wichtigen Etappen der ontogenetischen Entwicklung des Menschen und stellen den natürlichen Bestandteil des Lebenszyklus dar.

Biologische Alterung bedeutet den Tiefstand der Funktionen und man muss sich der Tatsache bewusst werden, dass diese nicht im Alter, sondern in früher Mündigkeit beginnt. Der Verlauf der Degradation des Organismus ist sehr allmählich, gewöhnlicher Beobachter erfasst bis zur sechsten Dekade seines Lebens keine Änderung. Dieser Tiefstand ist größer in der Zusammenfassung, als in einzelnen Lebensfunktionen. Es ist wahrscheinlich dadurch verursacht, dass sich einzelne Funktionen nur gering verschlechtern, wenn sie allerdings komplex arbeiten sollen dann ist die Gesamtverschlechterung größer als nur die Summe der Verluste einzelner Funktionen. Der Verlust einzelner Funktionen äußert sich im alternden Körper und alternden Gemüt gleichzeitig. Es kommt zur allmählichen Verschlechterung der physiologischen Funktionen und metabolischen Prozesse nach der Reproduktionsphase des Lebens und diese verlauf bei jedem anders. Die Alterung ist das Ergebnis der wechselseitigen Wirkung genetischer Faktoren, Lebensweise und Umgebung. Zu den üblichen Änderungen, die das Alter mit sich bringt gehören natürlich Verlust der Kraft und Lebensenergie, Kurzsichtigkeit, Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnisses, Ergrauen und Haarausfall, Verlust des Knochenmarkes und Körpergröße, Verlust der Gehörempfindlichkeit usw. Das tatsächliche Wesen dieser Erscheinungen sehen wir nicht, wir nehmen sie nur mit unseren Augen wahr. Es kommt zu Veränderungen nicht nur auf unseren Organen und Gewebe, sondern auch in den Zellen. Sie greifen die Zellen von praktisch sämtlichen Organen an, sowie auch das Immun-, Inkret- und Kardiovaskulärsystem. Durch das Altern ändern sich die Körpergröße und die Gesamtkrümmung des Körpers. Für ältere Menschen ist die gebückte Gestalt typisch. Die Alterung des Organismus bedeutet auch das Altern des Nervensystems. Der Prozess der Alterung verläuft praktisch das ganze Leben lang als ein ständiges Absterben der Zellen und Verlangsamung des Metabolismus, was sich klinisch im höheren Alter zeigt. Die Alterung ist nicht nur ein biologischer Tiefstand, dabei kommt es zum zweckmäßigen Umbau des Organismus, welcher fähig ist einige Stoffe abzusondern, was ein junger Organismus nicht kann.

Verlangsamt ist natürlich auch die psychische Tätigkeit der alten Menschen, weil die Aktivität der Gehirnzellen im Alter langsamer ist. Im Alter ändern sich einige psychische Qualitäten regressiven Charakters. Es handelt sich vor allem um die Reduzierung der Wahrnehmung und Einprägung des Gedächtnisses. Das psychomotorische Tempo wird langsamer was sich besonders in Belastungssituationen äußert. Weiter ist ebenfalls die reduzierte Auffälligkeit und Erfindungskraft anwesend. Der ältere Mensch macht oft den Eindruck der Hilflosigkeit, weil er sich nur ungern entscheidet. Er ist auf Emotionen mehr empfindlich und erliegt leichter der Rührung. Man kann bei ihm erhöhtes Verlangen nach Privatsphäre und Behaglichkeit beobachten. Mit dem Alter senkt die Vitalität und Energie. Jegliche Tätigkeit dauert bei alten Menschen länger wie bei jungen Leuten. Andererseits gleichen diese negativen Erscheinungen andere Positiven aus, wie Geduld und Konsequenz. Ältere Menschen verzichten ungern auf ihre alten Angewohnheiten und eignen sich ebenfalls ungern neue an. Mit dem Altern kommen Depressionen hinzu, wie krankhafte Trauer, seelische Krankheiten verbunden mit Beängstigungen. Es bestehen auch Probleme verbunden mit der Selbstständigkeit vor allem während der Krankheit. Um Hilfe zu bitten und diese auch anzunehmen, das betrachten die älteren Menschen für unwürdig und demütigend. Oft wird aus einem sparsamen Menschen fast ein Geizhals, emphatischer Mensch wird depressiv, streitsüchtig, mürrisch und misstrauisch.

Wegen der angeführten Tatsachen sorgt man sich in einem Pflegeheim um den Komfort der Klienten. Man soll sich den älteren Menschen mit Interesse widmen, man soll aufmerksam und empfindlich sein. Aus diesem Grund legen wir in den Pflegeheimen, welche bei uns im Angebot stehen, das Wert auf das professionelle Personal. Gerade dieses ist wichtig, weil es wesentlich dazu beiträgt, damit sich die älteren Menschen im Pflegeheim gut fühlen.

 

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